Administrative Hilfe für Ihre Klientinnen und Klienten
Sie begleiten jemanden, bei dem die Post seit Monaten liegen bleibt. Eine Beistandschaft ist kein Thema, oder die KESB hat nach der Abklärung keine Massnahme errichtet. Gebraucht wird trotzdem jemand, der mit der Person zu Hause die Administration ordnet.
Diese Arbeit übernehme ich: vor Ort, im Auftrag der betroffenen Person, in Bern und Umgebung.
Wann eine Vermittlung passt
- Die Person kann die Hilfe selbst bezahlen, oder Angehörige übernehmen die Kosten.
- Es besteht keine behördliche Massnahme, und eine freiwillige Lösung soll zuerst versucht werden.
- Ihre Stelle berät, aber niemand kommt zum Sortieren, Ausfüllen und Nachfassen nach Hause.
- Die Person wünscht Unterstützung, aber keine Vertretung mit Rechtsmacht.
Wenn eine gesetzliche Vertretung nötig ist, braucht es eine Beistandschaft. Das sage ich Ihnen und der betroffenen Person offen.
Was ich übernehme
- Post ordnen und Ablage aufbauen
- Auch wenn die Post ein Jahr liegen geblieben ist. Wir fangen mit einem einzigen Stapel an.
- Zahlungen organisieren
- Offene Rechnungen erfassen, Daueraufträge und eBill einrichten. Konto und Karten bleiben bei der Klientin oder dem Klienten.
- Steuererklärungen nachholen
- Auch mehrere Jahre aufs Mal, mit Fristverlängerungen und Nachreichungen.
- Gesuche stellen
- Prämienverbilligung, Ergänzungsleistungen, Hilflosenentschädigung. Ich fülle die Formulare aus, stelle die Belege zusammen und beantworte Rückfragen der Ausgleichskasse.
- Gläubiger und Betreibungsamt
- Ich nehme Kontakt auf, handle Zahlungsvereinbarungen aus und kläre den Stand im Betreibungsregister.
- Begleitung zu Terminen
- Ich bereite den Termin vor und komme mit, zum Beispiel aufs Steueramt oder zur Ausgleichskasse.
Auftrag und Diskretion
Den Auftrag erteilt die betroffene Person. Sie bestimmt Umfang und Dauer und kann jederzeit beenden. Ohne ihr Einverständnis gebe ich keine Informationen weiter, auch nicht an Behörden oder Angehörige. Wünscht die Person, dass Ihre Stelle auf dem Laufenden bleibt, halten wir das schriftlich fest.
Die Hilfe ist freiwillig. Sie ersetzt keine Beistandschaft, und ich übernehme weder gesetzliche Vertretung noch Vermögensverwaltung.
Qualifikation
Ich bin Betriebsökonom FH und SVEB-zertifizierter Erwachsenenbildner. Die KESB hat mich als privaten Mandatsträger eingesetzt; ich führe selbst eine Beistandschaft und kenne Berichterstattung, Rechnungsablage und die Abläufe der Behörden aus eigener Praxis.
Ich arbeite mit psychiatrischen Kliniken, Sozialdiensten, Schuldenberatungen, Seelsorge und ADHS-Coaches zusammen. Mehr zu meiner Arbeitsweise steht auf der Seite Über mich.
Kosten
Die meisten Klientinnen und Klienten bezahlen die Hilfe selbst. Vor dem ersten Einsatz vereinbaren wir ein Kostendach, damit alle wissen, woran sie sind. Das erste Gespräch kostet nichts.
Bezieht die Person eine Hilflosenentschädigung, kann sie diese frei für die Unterstützung einsetzen.
So läuft die Vermittlung
- Sie melden sich: Per Telefon oder E-Mail, gern auch zu einem anonymisierten Fall.
- Kurze Klärung: Wir besprechen, ob die Situation zu mir passt. Ich melde mich innert zwei Arbeitstagen zurück.
- Erster Termin: Den vereinbare ich direkt mit der betroffenen Person. Auf Wunsch zu dritt, bei Ihnen oder bei der Person zu Hause.
- Danach: Die Person entscheidet, ob und wie es weitergeht.
Besprechen wir Ihren Fall
Rufen Sie an oder schreiben Sie mir, gern auch anonymisiert. Ich melde mich innert zwei Arbeitstagen.